Das Beste vom Pferd

von Theresa Dühn, Initiatorin DIE DICKE LINDA

Die Haflinger "Schicki" und "Micki"

Das Gesicht hinter ROSSI: Heinrich, einer von den Guten

Tiere auf der Koppel bei Heinrich hinterm Haus

Heute hole ich ROSSI - Das Beste vom Pferd ins Rampenlicht. Warum? Weil die Wiederentdeckung von Pferden und ihrem Fleisch längst überfällig ist.

 

Heinrich, das Gesicht hinter ROSSI, kommt eigentlich aus Westfalen, ist Landwirt schon ein Leben lang und hat vor drei Jahren seinen Platz in Oehna, am Rande des Flämings, gefunden. "Ich bin hier angekommen. Die Alleen sind meist leer, die Dörfer vergessen, die Straßen alt und ausgefahren." Poesie in seinen Worten. Seine Frau unterstützt ihn bei seinen Vorhaben. Beide sind echte Enthusiasten, so gut es geht Selbstversorger und wenn sie etwas machen, dann nur mit Herz und Hand.

 

Heinrich ist keiner von denen, die gedankenlos jeden Tag Wurst und Fleisch essen. "Fleisch ist etwas ganz Besonderes! Ein Tier lässt für uns sein Leben." Lange hat er konventionellen Massentier-Landwirtschaft gearbeitet. "Das konnte ich dann irgendwann nicht mehr." Wer die Reportagen über die industrielle Fleischproduktion verfolgt hat, weiß warum.


Apropos Medien. Die Schlagzeile "Pferdefleischskandal", sie ist noch in Erinnerung. Deswegen und auch weil ein Pferd tiefe Emotionen weckt, ist dieses edle Fleisch so in Verruf geraten. "Zu unrecht", meint Heinrich. "Ein Pferd kannst du nicht tagein tagaus in Ställen halten, ein Pferd verträgt Kraftfutter kaum bis gar nicht, ein Pferd braucht mindestens drei Jahre zum Wachsen." Ich schlussfolgere, dass Massentierhaltung bei Pferden wohl nie funktionieren würde. Er nickt und freut sich über meine Erkenntnis.


Pferdefleisch ist daher auch so besonders: Wegen der vielen Bewegung sehr mager und je älter das Tier, desto zarter das Fleisch. Ganz anders als man es z.B. vom Rind kennt.

 

Ich frage ihn ein bißchen über seine Tiere aus. Woher kommen die? "Es sind Pferde hier aus Brandenburg. Oft von privaten, kleinbäuerlichen Höfen oder Zuchtbetrieben." Sie wurden hier für's Reiten oder auf dem Acker genutzt, erzählt er mir. Kein Pferd ist nur fürs Schlachten aufgewachsen. "Bevor ich sie zu den Starkes in die Zerbster Schlachterei bringe, stehen sie noch ein paar Tage bei mir auf der Koppel und haben eine gute Zeit." An Transporte sind die Tiere meist gewöhnt, dennoch möchte Heinrich ihnen keine langen Fahrten zumuten - daher das Päuschen in Oehna.

 

Ich finde, Heinrichs Mission für bewussten Umgang mit Tier und Fleisch ist absolut unterstützenswert! Kostet eine Bratwurst bei ihm. Oder nehmt euch einen Schinken, 'ne Salami oder Wurst im Glas mit. Auf den verbleibenden beiden DICKEN LINDAs (19.9. und 17.10.) ist er bei uns.

 

Und wer es nicht schafft, bestellt auf seiner Seite:

www.rossi-pferdefleisch-felle-leder.de

 



Wer mehr Infos zur Handwerks-Schlachterei Starke in Zerbst nachlesen möchte,

kann sich auf der Firmenseite umschauen:


www.fleischerei-starke-zerbst.de


Kommentare: 3 (Diskussion geschlossen)
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    Nakita Ritz (Donnerstag, 09 Februar 2017 20:40)


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Vertraue dem Guten aus Deiner Region! Frisches direkt vom Hof und Handgemachtes von kleinen Herstellern.

 

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